Josephine (VERMITTELBAR)

Juli 2019

Die Kinder von Josephine entwickeln sich prächtig. Nun sind die Kleinen soweit, dass sie alle nach einem eigenen Körbchen suchen. Josephine ist inzwischen sterilisiert worden und wünscht sich auch nichts sehnlicher als ein eigenes Heim.

Mai 2019

 

Bereits am 8. April war es soweit – Josephine hat vier süsse Katzenbabys zur Welt gebracht. Als die Wehen einsetzten und eine kleine (Frucht)blase sichtbar wurde, brachte Yevgenia Josephine zum Tierarzt; noch sehr present war die Erinnerung an Ritas Geburt – trotz sofortiger Fahrt zum Tierarzt damals konnte das erste Katzenbaby nicht gerettet werden. Dieses Mal verlief alles zum Glück gut, nur beim ersten Baby hat Josephine ein wenig Hilfe gebraucht, weil dieses mit den Hinterpfötchen sich auf den Weg gemacht hatte.

Die vier süssen Fellknäuel haben uns und den Kindern viel Freude aber auch Sorgen gebracht – die täglichen Gewichtskontrollen am Anfang, das allmähliche Gewöhnen der Kinder zuerst an die Aufzuchtsmilch (nach vier Wochen zur Entlastung von Josephine) und dann an das Nassfutter. Zum Glück haben sich die Kinder sehr gut entwickelt und Josephine hat sich auch sehr gut um sie gekümmert. Inzwischen bringen die Racker zwischen 800-900 Gramm auf die Waage und sind sehr verspielt/aktiv. Fast hat die junge Katzenfamilie zu wenig Platz im kleinen Zimmer, doch die Kinder sind noch zu klein um sie entweder in das restliche Haus rauszulassen oder einer unserer Katzengruppen vorzustellen.

Die Süsslinge ziehen immer wieder Besucher an – dies ist auch verständlich, sind sie doch wirklich zum fressen süss. Ein kleines Mädchen (auf dem roten Bettchen zuvorderst) – Julie – liess die Herzen einer lieben Familie höher schlagen und ist bereits reserviert. Die restlichen drei Katzenkinder – zwei Mädchen und ein Bub (der kleine Tiger mit ein wenig weiss) sollen im Juni-Juli zur Vermittlung ausgeschrieben werden; als Bedingung für die Katzenkinder-Vermittlung gibt es zwei Punkte: sie alle sollen im Alter von 6-12 Monaten kastriert bzw. sterilisiert werden und dürften das erste Lebensjahr nicht in den Freigang. Allgemein wollen wir die jungen Tiere nicht an ein Zuhause mit einer gut befahrenen Strasse (auch 30-ger Zone) vermitteln – die Gefahr, dass diese überfahren würden ist einfach zu gross, ein gesicherter Balkon o.ä ist für die meisten Hauskatzen ausreichend und auf jeden Fall besser als eine offene Strasse mit sehr vielen Gefahren.

14.04.2019

Eigentlich wollten wir ja nur einen Erpel für Romilda abholen (s. News 2019 Romilda und Mario) – das warzumindest unser Plan. Doch als wir an dem Ort angekommen sind um Mario abzuholen, gab es da noch eine kleine Tigerkatze, die so tat, als ob sie uns erwartet hätte. Sie kam auf uns zu und als die Frau mit dem Erpel uns sagte, die Katze sei zu haben, da sie sicher niemandem gehöre, liessen wir die kleine Josephine in unser Auto einsteigen. Ohne einen Moment zu zögern tat sie dies auch. Als wir nach einiger Zeit, zusammen mit Mario, zum Auto kamen, sass Josephine bereits auf dem Beifahrersitz und fragte, ob es denn noch lange geht. Schliesslich sind wir losgefahren – ohne Katzenkörbchen. Die Fahrt dauerte rund eine Stunde. Zum Glück gehört Josephine nicht zur schlimmsten Sorte von Autofahrern. Etwas anderes hat uns aber mehr beschäftigt – Josis Bauch und die geschwollenen Zitzen.

Der Verdacht war beim Tierarzt schnell bestätigt. Josephine war schwanger. Da haben wir wieder etwas aufgelesen, dachten wir uns. Die kleine Josi ist selbst noch ein Kind und jetzt das. Wir machten uns entsprechend Sorgen, ob alles gut kommt. Glücklicherweise ist sie eine sehr pflegeleichte Kätzin, die so ziemlich alles mit sich machen lässt. Einzig war sie verärgert, als wir sie in ein Einzelzimmer verlegten, damit sie ungestört ihre Jungen bekommen könnte.

Weiteres folgt…